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Änderungen der Corona-Arbeitsschutzverordnung

Das Bundeskabinett hat am 20. Januar 2021 die SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung beschlossen. Sie regelt zusätzliche Maßnahmen, um den Gesundheitsschutz der Beschäftigten während der Corona-Pandemie sicherzustellen.

Am 10. August 2021 wurde die Corona-Arbeitsschutzverordnung in ihren Bestimmungen noch einmal leicht angepasst.

Die grundlegenden Arbeitsschutzregeln zur Bekämpfung und Verhinderung der weiteren Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 gelten zunächst bis zum 24. November 2012.
  • Arbeitgeber müssen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer Homeoffice anbieten, wenn keine zwingenden betriebsbedingten Gründe entgegenstehen.
  • Werden Arbeitsräume von mehreren Personen gleichzeitig genutzt, ist je Person eine Mindestfläche von 10 m² zur Verfügung stellen.
  • In Betrieben mit mehr als 10 Beschäftigten sind diese in möglichst kleine, feste Arbeitsgruppen einzuteilen und die Kontakte zu minimieren.
  • Die Arbeitgeber müssen mindestens medizinische Gesichtsmasken, besser noch FFP2-Masken zur Verfügung stellen.
  • Arbeitgeber müssen allen Beschäftigten, die nicht ausschließlich in ihrer Wohnung arbeiten, mindestens zweimal wöchentlich einen Coronatest anbieten.
  • Der Arbeitgeber kann den Impf- oder Genesungsstatus der Beschäftigten bei der Festlegung der erforderlichen Schutzmaßnahmen berücksichtigen, eine entsprechende Auskunftspflicht der Beschäftigten besteht jedoch nicht.

Einige Bestimmungen ergeben sich zusätzlich aus der Neufassung des Infektionsschutzgesetzes im April 2021 nicht mehr aus der Corona-Arbeitsschutzverordnung, gelten aber sinngemäß genau so weiter. Danach sind Arbeitgeber also auch weiterhin verpflichtet, Homeoffice anzubieten, sofern keine zwingenden betrieblichen Gründe. Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sind ebenfalls verpflichtet diese Angebote anzunehmen, soweit ihrerseits keine Gründe entgegenstehen.

Weitere Informationen finden Sie zum Beispiel auf der FAQ-Seite direkt beim Bundesministerium für Arbeit und Soziales.
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