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Dioxine

Dioxine können zu Beeinträchtigungen des Hormon- und Immunsystems, Hauterkrankungen, Leberschäden, Entwicklungsschädigungen, Beeinträchtigungen der Fortpflanzungsfähigkeit und Krebserkrankungen führen.
Können bei Tätigkeiten Ihrer Mitarbeiter Dioxine entstehen oder freigesetzt werden?
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Der umgangssprachliche Begriff "Dioxine" umfasst über 200 unterschiedliche chemische Verbindungen (polychlorierte Dibenzo-Dioxine PCDD und polychlorierte Dibenzo-Furane PCDF). Diese Verbindungen sind fettlöslich und reichern sich daher sowohl bei Aufnahme über die Atemwege als auch bei Hautkontakt im Fettgewebe an.

Dioxine werden in den seltensten Fällen bewusst hergestellt. Sie entstehen meist als unerwünschtes Nebenprodukt, z. B. bei Verbrennungsprozessen. Ihre gesundheitsgefährdende Wirkung auf das Hormon- und Immunsystem des Menschen setzt allerdings bereits bei kleinsten Dosen ein. Aus diesem Grund spielt die Prävention von Entstehung und Freisetzung eine sehr wichtige Rolle.

Dioxine können nur entstehen, wenn gleichzeitig Chlor, organisches Material und Hitze vorhanden sind.

In der Metallbranche entstehen sie insbesondere bei der Metallerzeugung bzw. -rückgewinnung, aber auch beim Brennschneiden oder Schweißen von Materialien mit unbekannter Vorgeschichte. Die freigesetzten Mengen und damit auch die Gefährdung der Mitarbeiter variiert in Abhängigkeit von den eingesetzten Materialien und Verfahren sehr stark.

Da es sich bei den Dioxinen meist um ein unerwünschtes Nebenprodukt handelt, sind sich Ihre Beschäftigten der Gefahren häufig nicht bewusst.
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